OMWest Barcamp 2018 – Recap & Sessions im Fokus

Recap OMwest Barcamp 2018

Am Freitag, den 13. April 2018, trafen sich allerlei Experten aus der Online-Marketing-Szene in Köln auf dem AXA Innovation Campus zum 1. Barcamp im Westen Deutschlands. In unserem Recap zur OMWest 2018 berichten wir, was wir gelernt und wer uns beeindruckt hat.

Session 1: R & Google Analytics für Einsteiger

Den Auftakt machte Analytics-Experte Markus Baersch. In der ersten Session erzählte uns Markus von seinen Erfahrungen mit der Programmiersprache R und Google Analytics – damit waren ganz klar die Newbies unter uns adressiert. Mit R können bestimmte Fragen aus Google Analytics schneller und mit wenig Code beantwortet werden, was er an einem Case für tote Links demonstrierte. Um diese zu identifizieren reicht in R ein 3-zeiliger Code, der Daten aus den letzten 12 Monaten und den letzten 5 Jahren vergleicht und nach den nicht aufgerufenen Seiten filtert.

Der coolste Anwendungsfall, den Markus vorgestellt hat, war Decomposition und Forecasting von Daten.

Durch das sogenannte Dekomponieren (goals.decomp) wird eine Kurve in ihre Einzelteile zerlegt, sodass Daten getrennt voneinander betrachtet werden können. Auf diese Weise hat Markus die Saisonalität aus einem Graphen zur Jahresumsatzentwicklung entfernt, um einen Trend zu identifizieren.
Die Kurve hat er mit einer Prognose (Forecast) weitergeführt.

Den Auftakt machte Analytics-Experte Markus Baersch. In der ersten Session erzählte uns Markus von seinen Erfahrungen mit der Programmiersprache R und Google Analytics – damit waren ganz klar die Newbies unter uns adressiert. Mit R können bestimmte Fragen aus Google Analytics schneller und mit wenig Code beantwortet werden, was er an einem Case für tote Links demonstrierte. Um diese zu identifizieren reicht in R ein 3-zeiliger Code, der Daten aus den letzten 12 Monaten und den letzten 5 Jahren vergleicht und nach den nicht aufgerufenen Seiten filtert.

Der coolste Anwendungsfall, den Markus vorgestellt hat, war Decomposition und Forecasting von Daten.

Durch das sogenannte Dekomponieren (goals.decomp) wird eine Kurve in ihre Einzelteile zerlegt, sodass Daten getrennt voneinander betrachtet werden können. Auf diese Weise hat Markus die Saisonalität aus einem Graphen zur Jahresumsatzentwicklung entfernt, um einen Trend zu identifizieren.
Die Kurve hat er mit einer Prognose (Forecast) weitergeführt.

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Session 2: OnPage-SEO im Griff: Alerting und Monitoring für SEOs – Stefan Keil

Natürlich habe ich mir auch die Session von unserem geschätzten Kollegen Stefan Keil angesehen. In einem vollen Konferenzraum hat Stefan sein Lieblingsthema „Alerting und Monitoring für SEOs“ präsentiert. Wie kann sich ein SEO einen schnellen Überblick über die Entwicklung der Website machen, und wie wird er schnell genug gewarnt, wenn etwas schief geht? Um sicherzugehen, dass die Optimierungen von Dauer sind, richten wir ein Alerting ein. Stefan hat in dieser Session erklärt, wie man das professionell aufzieht.

Wer sich für das Thema interessiert, dem sei unser Blogbeitrag von Stefan über SEO Alerting empfohlen.

Session 3: Mach’s anders: SEO in Prozesse richtig einbinden – Gianna Brachetti-Truskawa

Weiter ging’s zur SEMY Newcomerin des Jahres 2018! Gianna sprach über den ständigen Kampf eines SEOs, nicht richtig in die Geschäftsprozesse eines Unternehmens eingebunden zu werden.
An wem liegt das? – Meistens an der Geschäftsführung oder dem Management!

Warum scheitern Prozesse?

  • Mitarbeiter scheitern im Projektmanagement.
  • Mitarbeiter blockieren Veränderungen.
  • Ziele sind nicht klar definiert.

Die Lösung

Gianna empfiehlt eine direkte Komunikation: Der SEO muss den Mitarbeitern richtig vorgestellt werden und ihr oder ihm muss ein gewisses Maß an Legitimation zustehen. Im Projektmanagement könnte der SEO selbst als Stakeholder fungieren – oder der SEO wird, beispielsweise in SCRUM, direkt als SME (Subject Matter Expert) festgelegt. Darüber hinaus sollten Probleme notiert und in den Abstimmungsprozess aufgenommen werden.

Pro-Tipp von der Tentakel-Lady: Visualisiert eure Prozesse analog! Das heißt beispielsweise, die Prozesse auf Post-its oder einer Leinwand an einem Platz im Büro befestigen, den alle Mitarbeiter gut sehen können. Dazu gehört richtiges SEO-Onboarding, die Schnittstellen in den Prozessen farblich zu markieren und die Prozesse kontinuierlich zu verbessern.

Session 4: Google Tag Manager Hacks – Maik Bruns

Für Einsteiger und/oder Fortgeschrittene hat Maik den Google Tag Manager präsentiert und dabei wichtige Hacks für das tägliche Arbeiten herausgearbeitet.

Hier meine Lieblings-Hacks in der Zusammenfassung:

Hack#5: Container-Kidnapping verhindern

Im Google Tag Manager (GTM) sollte man nicht den „All Pages“-Trigger verwenden, sondern direkt auf die eigene Seite beschränken ODER mit einem „Blocking“-Trigger die anderen Hostnamen ausschließen. Noch eine Möglichkeit wäre, in entsprechenden Suchtabellen keinen „Standardwert“ festzulegen. Außerdem sollte man den Host-Filter in Analytics setzen.

Hack#6: Exit Intent Tracking

Hiermit kann ein Trigger eingestellt werden, der losfeuert, sobald das Verlassen des Nutzers droht. Mit einem Custom-HTML-Tag können Mausbewegungen getrackt werden – somit kannst du reagieren, wenn jemand „gehen“ möchte. Coole Sache!

Hack#7: PII Eraser – Personally Identifiable Information vor dem Hit rauswerfen

Mit diesem Hack kannst du dir sicher sein, dass in deinen Analytics-Daten keine personenbezogenen Daten gemessen werden. Von Brian Clifton gibt es Benutzerdefinierte Variablen, die mit dem GTM eingebaut werden können.

Die Folien von Maiks Präsentation gibt es unter: https://www.metrika.de/lp/om-west-barcamp-2018-koeln/

Session 5: 365 Tage ortsunabhängiges Unternehmertum

Zum Entspannen, aber nicht weniger interessiert, ging es dann zu Marco Verch, dem Gründer des Bilderüberwachungstools „Plaghunter“. Marco hat über seine Erfahrung als Unternehmer und digitaler Nomade geredet.

Buchtipps:

  • The 10X Rule: The Only Difference Between Success and Failure von Grant Cardone
  • Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben von Timothy Ferriss

Website-Tipps:

Session 6: Micro Personas – mindshape

In der letzten Session hat Yannick Lotz von mindshape seine Vorgehensweise in Kunden-Workshops präsentiert und die Art und Weise der Personas neu charakterisiert.
Klar, auch mindshape setzt Ziele mit Kunden fest und diese sollen möglichst SMART und ausführlich sein. Doch Yannick ist der Meinung, dass durch eine gut definierte Persona die Website-Konzeption maßgeblich vorangetrieben werden könne.
Interessant war, dass mindshape eine eigene Definition einer Persona hat: Bei mindshape sind das die „Motivationsgruppen“.

Die Motivationsgruppen bestehen aus 4 Säulen:

1) Problem
2) Lösung
3) Leitfrage/Leitsatz
4) Kompetenzbeweis

Alle 4 Säulen müssen in einem Workshop mit dem Kunden definiert werden. Hierfür nimmt sich mindshape einen ganzen Tag Zeit und setzt sich mit ausgewählten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kunden zusammen, die eng mit dem Produkt und/oder der Website arbeiten.
Weitere Aspekte sind der Motivationscharakter, die Beziehung zur Markeund die Häufigkeit/Frequenz des Problems.

Mit diesem Charakterbogen hat es mindshape geschafft, die Vorteile der Persona zu extrahieren und sie in einer minimierten, fokussierten Version zusammenzufassen.

Fazit

Gerne hätte ich mich an dem Tag viergeteilt, um noch mehr Sessions mitnehmen zu können. Ein großes Lob geht an die Organisation, die den Tag so reibungslos hat ablaufen lassen. Auf einem Barcamp gibt es viel zu lernen und zu entdecken, selbst wenn man vorab nicht weiß, wer überhaupt als Referentin oder Referent auftreten wird. Deshalb eine klare Empfehlung – und auch beim nächsten Mal ist get:traction beim OMWEST Barcamp vertreten!

Nutzen Sie die Gelegenheit, uns anzusprechen und kennenzulernen – wir freuen uns auf Sie!


Weitere Recaps zum OMWest Barcamp 2018:

Präsentationen vom OMWest Barcamp 2018

 

 

OMWest Barcamp 2018 – Recap & Sessions im Fokus
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Lukas Beilmann

Werkstudent bei get:traction
Ich studiere Informationswissenschaften an der Hochschule Darmstadt und bin Werkstudent bei get:traction. Schon mit 15 Jahren habe ich das Programmieren für mich entdeckt und in der Schule mit diversen Projekten an Wettbewerben teilgenommen. Von der KI-Programmierung bis hin zur Videospielentwicklung war alles dabei. Während meines Studiums habe ich mich auf Online-Marketing spezialisiert, im Content-Management gearbeitet und meine analytischen Fähigkeiten als Digital Analyst im SEA-Campaign-Management unter Beweis gestellt. Bei get:traction kann ich in der Suchmaschinenoptimierung mein technisches Know-how ideal mit meiner Neigung zum Online-Marketing verbinden.

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