KNIME-Schulung für SEO

Wenn Du mehr brauchst als Excel aber kein Programmierer bist, dann ist KNIME für Dich wie geschaffen. KNIME macht Datenbearbeitung und Datenbereinigung einfacher, schneller und skalierbarer. Ohne langweilige repetitive Tätigkeiten! Lies‘ hier über unsere Knime Schulung für SEOs, mit Patrick Lürwer oder Johannes Kunze, welchen Nutzen KNIME für SEO hat und warum auch Du KNIME nutzen solltest.

KNIME als SEO-Tool nutzen lernen

Wenn auch Du regelmäßig Daten für Deine Arbeit im SEO analysieren musst, dann kennst Du das Problem: Bevor du überhaupt mit der eigentlichen Analyse beginnen kannst, musst Du meistens die Daten erst einmal in eine handhabbare Form bringen bzw. um zusätzliche Metriken ergänzen. Ein klassischer Fall von „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“. Dabei gehen oftmals 80 Prozent der gesamten Zeit für die Datenbereinigung und -aufbereitung drauf, damit in den letzten 20 Prozent die Analyse der Daten folgen kann.

Aber da optimieren ja unser Job ist, nutzen wir KNIME, um uns das Leben einfacher zu machen. So  crawlen wir beispielsweise jede Woche dutzende Webseiten mit einigen wenigen oder Millionen URLS. Die Aufbereitung der Crawls ist dabei aber meist identisch. Aus dem immer wiederkehrenden Filtern, Transformieren und Aggregieren der Crawl-Daten werden mit KNIME automatische Workflows. Statt immer wieder Hand anzulegen, um die Crawl-Exporte aufzubereiten, muss nur noch der Pfad zum Export ausgetauscht werden. Den Rest übernimmt KNIME.

Wozu kann man KNIME verwenden?

Grob gesagt kann man KNIME immer dann sinnvoll anwenden, wenn man große Datenmengenbereinigen, ordnen, anreichern und kategorisieren will. Die Anwendungsgebiete sind sehr unterschiedlich und vielfältig, und können grob mit „Datenanalyse“ oder „Data-Mining“ umfasst werden. Wir beschränken uns jedoch auf die Verwendung für datengetriebenes SEO.

Fast nichts an SEO ist nicht in irgendeiner Form datengetrieben. Uns geht es aber vor allem um alles, was mit Datenerhebung, Datenaufbereitung und der Vorbereitung von Datenanalysen zu tun hat.

Hier aber ein paar praktische Beispiele, mit denen sich das Verhältnis von Datenaufbereitung zu Datenanalyse von bisher 80-20 etwas mehr in Richtung 60-40 drehen kann:

  • Explorative Daten Analyse (EDA) von Crawls
  • Crawls mit gleicher Aufbereitung schneller vergleichbar machen
  • GSC-Daten zu Brand und Non-Brand vergleichbar machen
  • Regelbasierte Title & Descriptions schreiben
  • Linkgraph-Analyse

Wie schon erwähnt erleichtert KNIME die Datenerhebung und Datenaufbereitung, da die Software nahezu alle Datenformate laden kann.

Mit KNIME können Daten zum Beispiel verdichtet werden. Aber auch alle anderen Aufgaben der Datenverarbeitung können mit KNIME umgesetzt werden.

Erlerne den Umgang mit KNIME wie die Profis! ► Kontaktiere uns unter KNIME@gettraction.de

Für wen ist KNIME sinnvoll?

Man könnte sagen, dass KNIME das Schweizer Taschenmesser der Datenverarbeitung ist. Klingt etwas krude, aber wir sind echte Fans! KNIME befähigt einen, mehr und größere Dinge mit Daten zu tun, ohne lange Zeit in das Lernen einer Programmiersprache zu investieren.

All diejenigen, die oft Daten analysieren, die aber weder Zeit noch Nutzen für eine neue Programmiersprache wie R oder Python haben, die aber trotzdem mehr zu bearbeiten haben als es Excel kann, dürften sich angesprochen fühlen.

Oder einfacher: KNIME ist geeignet für alle, die zwischen Excel und R bzw. Python agieren. Für alle, die mehr wollen als Excel aber nicht so viel brauchen wie R und Python liefern. Es ist ein komfortabler Einstieg in Datenanalyse vor allem für Nicht-Programmierer.

Du arbeitest genau so? Dann buche unsere KNIME-Schulung unter KNIME@gettraction.de

Wo kann ich lernen KNIME sinnvoll anzuwenden?

Bei uns, denn get:traction hat auch schon die wichtigsten Knoten für die Datenerfassung und -verarbeitung zusammengestellt. Hier könnt Ihr das von Patrick Lürwer erstellte Knoten Cheat Sheet“ herunterladen. Wir bieten in mehreren deutschen Großstädten eine Schulung für SEOs an, in der wir erklären, wie KNIME am besten genutzt wird. Jeder bringt seinen Rechner mit und wir spielen die Datenanalyse zusammen durch. Klassisches „learning by doing“ mit KNIME.

Wer schon einmal von KNIME gehört hat und schon anfangen will, findet in dem Artikel von Anna Danzer ein KNIME-Tutorial für die wichtigsten Knotenfunktionen.

An unseren Standorten Berlin und Darmstadt nutzen wir ebenfalls schon KNIME, da es uns die Arbeit deutlich erleichtert und Prozesse vereinfacht und übertragbar macht.

Du hast auch Lust, KNIME zu nutzen? Wir planen laufend Inhouse-Schulungen und wollen diese in ganz Deutschland anbieten.  Schreib uns doch einfach, wer Du bist, was und in welcher Stadt Du arbeitest. Du kennst andere SEOs, die vielleicht auch Interesse hätten? Umso besser! Je mehr Personen Interesse an einem Seminar in deiner Stadt haben, desto leichter ist es auch für uns Euch vor Ort zu besuchen.

Was muss ich wissen, um die Schulung sinnvoll zu nutzen?

Die Voraussetzung für diese Schulung ist ein solides Domänenwissen. Die Schulung vermittelt nicht das Was oder das Warum, sondern gibt den Teilnehmern der KNIME-Schulung ein Tool an die Hand, um das Wie zu beantworten:

  • Wie kann ich Daten aus unterschiedlichen Datenquellen abfragen und kombinieren?
  • Wie kann ich diese Daten anreichern, indem implizite Ausprägungen in explizite Spaltenwerte überführt werden, um sie so für detaillierte Analysen zu verwenden?
  • Wie können wiederkehrende Datentransformationsprozesse standardisiert und automatisiert werden, um mehr Zeit für die spannende Tätigkeit der Analyse zu schaffen?
  • Wie können aufbereitete resp. analysierte Daten exportiert und an Kollegen weiter gegeben werden, um auch diese zu komplexeren Tätigkeiten zu befähigen?

Klingt Dir zu kompliziert? „Wer Excel kann, der kann auch KNIME. Ich behaupte sogar, dass es wahrscheinlich einfacher ist, KNIME zu lernen, wenn man Excel gar nicht kann. Man muss sich nur auf das System einlassen“, sagt Jens Fauldrath, Gründer und Geschäftsführer von get:traction.

Was bringt die KNIME-Schulung Euch nicht bei?

Grundsätzlich sollte man die gängigen Tools wie die Google Search Console (GSC) und Crawling Tools wie screaming frog kennen und nutzen können. Die KNIME-Schulung für SEO kann nicht mehr auf diese grundlegenden Themen eingehen. Dafür bieten wir gerne eine gesonderte Schulung an.

Außerdem solltet Ihr ein gutes Verständnis für Daten und deren Aufbereitung haben. Also welche Fragen kann ich an meine Daten stellen und wie definiere ich diese?

Wie läuft die KNIME-Schulung für SEO ab?

Immer wenn es darum geht, Dinge zu lernen, die man später selber anwenden soll, ist das klassische „learning by doing“ unserer Ansicht nach am besten für eine Schulung geeignet. So habt Ihr auf diesem Weg gleich eine Automatisierung eines Datenbearbeitungsprozess, den Ihr auch später nutzen könnt. Dazu liefert dir die Schulung natürlich alle nötigen Grundlagen zum Umgang mit KNIME.

Jeder Teilnehmer sucht aus seinem Arbeitsbereich einen Anwendungsfall heraus, der sich zur Automatisierung eignet. Das bedeutet, Ihr braucht Daten, die ihr mehr als drei Mal abfragt und auf die immer gleiche Weise bearbeitet.

Es gibt eine Einführung in den Aufbau von KNIME und eine kurze Präsentation der gängigsten Knoten, die für die Anwendung im SEO genutzt werden.

Und dann geht’s für jeden an seinen eigenen Fall. Unser Senior Analyst Patrick Lürwer gibt praktischen Rat und steht jedem Teilnehmer für Fragen zur Verfügung.

Wie muss ich mich auf die Schulung vorbereiten?

Zu der Schulung solltest Du Deinen Rechner dabei haben, auf dem Du den praktischen Fall bearbeiten willst. Dafür musst Du natürlich KNIME heruntergeladen haben. Danach solltest Du Dir am besten einen Crawl aussuchen, den Du wöchentlich abfragst und an den Du die immer gleichen Abfragen stellst – also auch wöchentlich mit der Vorwoche vergleichst. Dies funktioniert natürlich auch mit monatlich verglichenen Crawls.

Willst Du GSC-Daten vergleichen, dann suche Dir auch dort einen Fall aus, den Du exemplarisch bearbeiten willst.

Was ist der SEO-Nutzen von KNIME?

Wie schon erwähnt erleichtert KNIME die Datenerhebung und Datenaufbereitung, da die Software alle Datenformate laden kann.

Wir nutzen KNIME zur Linkgraph-Analyse, da wir hier mit mehreren Gigabyte Daten arbeiten. Excel kann diese Masse an Daten ab einem bestimmten Volumen nicht mehr performant bearbeiten.

Ein weiteres Feld ist die Explorative Daten Analyse (EDA) von Crawls. Auch hier stößt Excel an seine Grenzen. Um fair zu bleiben – dafür war es auch nicht konzipiert.

Mit KNIME können Daten zum Beispiel verdichtet werden. Aber auch alle anderen Aufgaben der Datenverarbeitung können mit KNIME umgesetzt werden.

Ein wichtiger Nutzen ist zum Beispiel ein eigener Knoten für die Abfrage von Daten aus Google Analytics.


Wir haben Dich noch immer nicht überzeugt, dass Du mit KNIME mehr Zeit zur Analyse hast? Hier kannst Du noch einmal lesen, was genau KNIME eigentlich tut.

Was ist KNIME?

KNIME ist eine freie Software, mit der die Analyse von Daten in einzelnen Schritten bzw. Knotenpunkten aufbereitet werden kann.

Mehrere Datenquellen können in KNIME zusammengefasst werden und auf ein Format gebracht werden, damit eine anschließende Analyse möglich wird. Warum das wichtig ist? Daten werden so angeliefert, dass oftmals noch ein Filtern, Gruppieren und Sortieren nötig ist, bevor es an die Analyse der Daten gehen kann.

KNIME kann große Datenmengen aufnehmen, wir sprechen hier problemlos von mehreren Gigabyte. Die Analyse von sehr großen Screaming-Frog-Crawl oder umfangreichen Logfiles ist somit kein Problem.

Da KNIME die Arbeitsschritte graphisch als Knoten darstellt, ist es sehr viel übersichtlicher als es Excel sein kann. Durch die Aneinanderreihung von mehreren Arbeitsschritten in Form von Knoten ergibt sich ein Workflow. Wie beim Lesen arbeitet man sich von links nach rechts und verbindet die einzelnen Arbeitsschritte in Form dieser Knoten miteinander.

In jedem Knoten ist eine Funktion hinterlegt, die das Programm ausführt und schließlich über eine Art Ampel signalisiert, ob es den gewünschten Prozess verarbeitet hat. Man kann also sehr schnell erkennen, ob man einen falschen Filter gesetzt hat oder Dinge aus anderen Gründen nicht funktioniert haben. Das erleichtert das Nachsteuern, Fehler aufspüren und Korrigieren.

Es können nur Knoten miteinander verbunden werden, die miteinander kombinierbar sind. Dies ist in der Konfiguration der Knoten schon hinterlegt.

Was ist der Vorteil von KNIME?

Da jeder Schritt in KNIME graphisch dargestellt wird, ist es einfach übersichtlicher als zum Beispiel Excel. Jeder Schritt der Datenmanipulation kann erkannt und nachvollzogen werden. Vor allem, wenn man Daten mit zeitlichem Abstand wieder anschaut, dann ist es bisher mit Excel sehr schwer gewesen, die einzelnen Arbeitsschritte nachzuvollziehen.

Habe ich einmal einen Workflow erstellt, dann kann ich ihn immer wieder verwenden, also neue Daten einspeisen. Ebenso kann ich den Workflow einem Kollegen übergeben, damit er ihn nutzen kann. KNIME ist also extrem gut für alle wiederkehrenden Prozesse und Standardisierungen nutzbar.

Und vielleicht am wichtigsten ist der Vorteil, dass man kein Programmierer sein muss, um KNIME sinnvoll nutzen zu können. Die Benutzeroberfläche ist leicht verständlich und übersichtlich. Wie bei jeder Software braucht man zwar etwas Zeit zur Einarbeitung, aber je öfter man die Software nutzt, desto leichter fällt einem auch die Nutzung.

Unsere Seminarleiter der KNIME Schulung

Patrick Lürwer

Senior Analyst

In meinem Studium des Bibliotheksmanagements habe ich mich von Anfang an mehr für die Metadaten als für die Bücher interessiert. Meine Leidenschaft für Daten — das Erfassen, Aufbereiten und Analysieren — habe ich anschließend durch mein Master-Studium der Informationswissenschaft weiter ausleben und vertiefen können.
Bei get:traction kombiniere ich meine Data-Hacking-Skills und meine Online-Marketing-Expertise, um datengestützte Empfehlungen für Kunden zu formulieren und umgesetzte Maßnahmen zu messen. Mein Hauptaufgabenbereich liegt dabei in der Analyse von Crawls, Logfiles und Tracking-Daten, der Konzeption von Informationsarchitekturen und der Anreicherung von Webinhalten mittels semantischer Auszeichnungen.

Johannes Kunze

Senior Consultant

Da ich in meiner Laufbahn stets an technischen Bereichen interessiert gewesen bin, hatte ich in meinem Berufsleben durchweg mit Informationstechnologien und dem Internet zu tun.
Nach meinem Studium der Informationswissenschaften war der Schritt ins Online-Marketing mehr oder weniger vorprogrammiert. Während dieses Studiums wurde eine komplett andere Denkart in den Mittelpunkt gerückt, die besonders hilfreich für den Bereich SEO ist, nämlich die der Suchsysteme. Neben der Optimierung für Suchen spielen Datenanalysen und datenunterstützte Entscheidungsfindung in all meinen Projekten eine zentrale Rolle.


[get:traction] ist zertifiziert

Zertifizierungen von gettraction

Transparenz, Qualität und Fairness sind uns als Agentur für Suchmaschinenoptimierung ein wichtiges Anliegen. Mit der Unterzeichnung des Code of Conduct Suchmaschinenoptimierung, des Code of Conduct Suchmaschinen-Advertising und des Code of Conduct Content Marketing, drei Selbstverpflichtungen des BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) e. V., bekennen wir uns zu diesen Werten und gewährleisten diese bei der Ausübung unserer SEO-Dienstleistungen. Darüber hinaus sind wir zertifizierter Ryte Expert und von Sistrix als zertifizierte Agentur anerkannt.

Kontaktieren Sie uns & profitieren Sie von mehr Traktion durch SEO!

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden.

  • anfrage@gettraction.de

5 Gründe für get:traction:

  • individuelle SEO-Beratung & -Betreuung
  • keine Abnahmeverpflichtung
  • zertifizierte SEO-Experten
  • transparente & faire Arbeitsweise
  • nachhaltige SEO-Strategien