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Recap SEOkomm 2025

SEOkomm 2025: Recap mit unseren Learnings aus Salzburg

Inhaltsverzeichnis

Rückblick auf die SEOkomm 2025

Für alle, die sich beruflich gerne zwischen Algorithmen, Kaffee und “Warum rankt das nicht?!”-Momenten bewegen, war die SEOkomm 2025 – wie jedes Jahr – nicht nur ein Pflichttermin, sondern ein echter Volltreffer: Spannende Vorträge, viele Aha-Momente und “Oh wow, das muss ich sofort ausprobieren”-Ideen wurden begleitet von fachlichem Austausch, der fast genauso wertvoll war, wie das Programm selbst.

Ein besonderes Highlight für uns als Team: Unsere Kollegin Rebecca Schwarz stand selbst auf der Bühne und hat mit ihrem Vortrag voll abgeliefert. (Wir sind nicht nur ein bisschen stolz. Eher sehr.) Und obwohl KI in diesem Jahr quasi überall mitschwang, gab es auch abseits des Themas richtig viel mitzunehmen – von technischen Hacks bis hin zu neuen Perspektiven auf Content-Qualität.

Kurz gesagt:
SEOkomm 2025 war wieder ein voller Erfolg – und wir haben unsere Learnings wie immer fleißig mit nach Hause genommen.

 

Annas Highlights und Learnings von der SEOkomm:

Johan von Hülsen, “Qualität ist King. Was der Google-Leak über Content-Bewertung verrät”

 

In anschaulicher und wie immer auch unterhaltsamer Manier zeigte Johan, was wir aus dem Leak der internen Systembeschreibung von Google lernen können. Im Zentrum seiner detektivischen Spürnase standen die beiden SEO-Themen Content-Qualität und interne Verlinkung.

Interne Verlinkung:

  • Ankertexte: Nur 200 Linktext-Source Kombinationen zählen. Wichtig ist also nicht nur, themenrelevante Ankertexte zu setzten, sondern auch die Variation im Blick zu haben.
  • Größe vs. Position: Die Größe der Klickfläche eines Links ist wichtiger als die Position des Links.

Content:

  • URLs sollten nicht einzeln, sondern in Gruppen bewertet werden.
  • Schlechte NSR-Scores wirken sich negativ auf das Ascorer Ranking aus.

Stefan Fischerländer, SEO im Würgegriff – gefangen zwischen TikTok und den LLM

Stefan Münsterländer im Vortrag SEO im Würgegriff - gefangen zwischen TikTok und den LLM auf der SEOkomm 2025

Stefan schaffte es, den O-Ton der KI-Dystopie aus einer nüchternen Perspektive zu betrachten. Aktuell steckt die Branche erneut in einem Umbruch: KI prägt sowohl die Inhaltserstellung als auch die Suche selbst. Vieles wirkt neu, manche rufen sogar das endgültige Ende von SEO aus (schon wieder). Es steht außer Frage, dass wir, was das Suchverhalten von Menschen betrifft, vor einer neuen Evolutionsstufe stehen. Stefan hat das Suchverhalten basierend auf dem Messy Middle Prinzip erklärt. Dieses Prinzip beschreibt die chaotische Phase im Kaufprozess zwischen dem ersten Bedarf und der finalen Entscheidung. Der Prozess ist alles andere als geradlinig. Vielmehr springt der User ständig zwischen den verschiedenen Suchintentionen (Erkunden und Bewerten) hin und her. Anders als bisher wird dieser Prozess künftig nicht mehr in der Google-Suche, sondern in den KI-Systemen stattfinden.

Was Eric von der SEOkomm mitgenommen hat

Unerwarteterweise stand die SEOkomm 2025 für mich ganz im Zeichen der Vektor-Embeddings. Ja, genau die, die man schon ewig „mal machen wollte“, aber dann doch im Arbeitsalltag zwischen Tickets, Deadlines und Kaffee-Rettungsaktionen gerne ignoriert. Nicht, weil sie unwichtig wären – sondern weil man heimlich dachte: „Das ist bestimmt total komplex, mache ich später… irgendwann… vielleicht.“

Spoiler: Ist es nicht.
Dank Daniel Kremer und Olaf Pleines durfte ich feststellen, dass Embeddings im KI-Zeitalter absolut keine Raketenwissenschaft mehr sind.

Meine wichtigsten Takeaways:

  1. Embeddings sind schnell erstellt – und sparen richtig Zeit.
    Statt sich durch kilometerlange URL-Listen zu quälen, lassen sich Inhalte automatisiert matchen, z. B. für Weiterleitungen bei Relaunches. Meine Augen haben an dieser Stelle kurz gefunkelt.
  2. Nur relevanten Content füttern.
    Für gute Ergebnisse sollte der Boilerplate-Kram raus. Navigation, Footer, alles was nicht wirklich Inhalt ist – weg damit. Die Embedding-Modelle danken es einem.
  3. Input-Limits sind real.
    Viele Modelle haben Zeichen- oder Token-Beschränkungen. Wenn das Ergebnis plötzlich seltsam ist, liegt es selten an Magie – sondern meist an zu viel Text im Prompt.
  4. AIO-Ergebnisse mit dem eigenen Content vergleichen? Why not.
    Mit Embeddings lässt sich wunderbar prüfen, wie nah die eigene Seite an der vermeintlich „besten Antwort“ liegt. Könnte ein spannender, neuer Qualitäts-Check werden.

(Vorträge: Daniel Kremer – „Relaunch done right“, Olaf Pleines – „Embeddings für Wettbewerbs- und Content-Gap-Analysen“)

Weitere Learnings der SEOkomm

Chrome DevTools: jetzt noch nützlicher

  • Googlebot (Smartphone) als Device einrichten?
    Warum bin ich da nicht früher drauf gekommen? Super für realistischere Tests.
  • Coverage-Tool nutzen, um ungenutztes CSS/JS aufzuspüren?
    Noch smarter. Und eine tolle Möglichkeit, dem Frontend-Team wieder freundlich auf die Nerven zu gehen.

(Vortrag: Christiane Kunisch – „Browser-Based SEO – die besten Chrome DevTools Hacks“)

Content wird in Gruppen bewertet

Google bewertet laut Leak ganze Content-Gruppen, nicht isolierte Seiten.
Heißt: Statt wild einzelne URLs zu optimieren, lieber ganze Themencluster angehen. Eigentlich logisch – aber schön, es schwarz auf weiß bestätigt zu bekommen.

(Vortrag: Johan v. Hülsen – „Qualität ist King. Was der Google-Leak über Content-Bewertung verrät“)

 

SEOkomm 2024: Recap mit unseren Learnings aus Salzburg

Ende November fand wieder ein Highlight der SEO-Branchen statt – die SEOkomm 2024 in Salzburg! Neue Location, spannende Insights, Top-Referenten und ein Publikum voller neuer und bekannter Gesichter. Ob neue Trends, Tipps oder bewährte Strategien – jetzt im Recap unsere Key Takeaways entdecken!

Johan von Hülsen: Entlang der Google-Prozesskette zu besseren Analysen und Strategien

Was für ein wunderbarer Ansatz für einen Vortrag: Die Geschichte des kleinen Dokumenten-Elfen Doki hat anschaulich die gesamte Prozesskette von der Indexierung bis hin zum Ranking gezeigt. So schön erzählt und verbildlicht, das bleibt garantiert im Kopf!

SEOkomm Recap 2024: Johan von Hülse mit dem Vortrag "Entlang der Google-Prozesskette zu besseren Analysen und Strategien"

Was uns hängengeblieben ist:

  • Den meisten zwar schon bekannt, aber dennoch schön sich die genaue Zahl in Erinnerung zu rufen: URLs, die seit 128 Tagen nicht gecrawlt wurden, fliegen in der Regel aus dem Index. Sie tauchen dann im GSC-Report “gecrawled, zurzeit nicht indexiert” auf. Hier macht es natürlich Sinn zu prüfen, was weg kann und welche URLs eigentlich ranken sollten, aber einer Überarbeitung bedürfen – im Idealfall vor Ablauf der 128 Tage.

  • Johan hat auch die Rolle von bing nochmal auf den Punkt gebracht. bing befeuert die Ergebnisse aus Ecosia (vielleicht eine wichtige Zielgruppe für dich?), ChatGPT, Perplexity & Co. Trotz geringer Marktanteile in der Suche kann es deswegen sinnvoll sein, auch bing mitzudenken.

  • Auch spannend war Johans “Ascorer-Hack”, in dem er weitere Informationen zu spezifischen Suchergebnissen in der Google-Suche vergleicht und so einen Überblick über ähnliche oder auch voneinander abweichende Informationen in den gerankten Seiten erhält. Spannend zur Einschätzung wichtiger Rankings und Verfeinerung wichtiger Seiten auch bei meinen Kunden.

Benedikt Kirch: Relaunch als Marktplatz – Best Practices und Fuck-ups beim Relaunch von obi.de

Ein Relaunch kann immer schmerzhaft sein, besonders wenn es fundamentale strukturelle Änderungen an der Website gibt, wie es der Fall bei Obi war. Benedikt gab Einblicke in teils unerwartete Herausforderungen, welche nicht immer perfekt gelöst werden können.

 

Was uns hängengeblieben ist:

  • Der strategische Fokus von “Kategorieseite first” scheint sich zu “Produktdetailseite first” zu wandeln. Die Entwicklung sollte man in Zukunft unbedingt im Auge behalten.

  • Für unterschiedliche Varianten eines Produkts müssen keine unnötig komplizierten Canonical-Regeln auf eine Hauptvariante implementieren werden. Mit der neuen semantischen Auszeichnung für Produktvarianten können alle Varianten ohne Probleme eigenständig indexiert werden.

  • Obwohl es schon häufig gesagt wurde, ist es immer wieder wichtig, klare Aufgabenverteilungen und Strukturierungen zu besitzen – insbesondere, wenn Geschäftsmodelle, Technologien und die interne Suche gewechselt werden.

Christiane Kunisch: Better safe than sorry – die Macht des Testens im technischen SEO

Was machen, wenn es wieder viele unterschiedliche und starke Meinungen zu technischen SEO-Fragen gibt, aber keine davon stichfest oder eindeutig belegt ist? Einfach selbst testen und sich sein eigenes Bild machen!

Es wird zwar immer gesagt, dass man bei technischen Tests keine tiefen Programmierkenntnisse benötigt, Christiane hat dies an Beispielen nun auch belegt. Jetzt gibt es leider keine Ausreden mehr, sich davor zu drücken…

Seokomm Recap 2024: Christiane Kunisch mit dem Vortrag "Better safe than sorry - die Macht des Testens im technischen SEO"

Was uns hängengeblieben ist:

  • Google lässt mehr Spielraum als erwartet: Bei einer TTFB von bis zu zehn Sekunden & JavaScript Delays von bis zu fünf Sekunden berücksichtigt Google noch die Inhalte. Dennoch kann es zu einer langsameren Indexierung führen.

  • Es müssen alle SEO-relevanten Inhalte innerhalb von fünf Sekunden nach dem Download des initialen HTML-Dokuments geladen werden, wenn diese indexiert werden sollen.

Rebecca Schwarz: SEO ohne Nachfrage? Konzentriere dich auf das Problem, nicht auf die Lösung

Jeder kennt es – man erstellt eine Nachfrageanalyse zu einem bestimmten Produkt und stellt fest: Es gibt gar keine Nachfrage. Mist. Auf was soll ich nun optimieren?

Unsere liebe Kollegin Rebecca Schwarz hat in ihrem Vortrag gezeigt, wie man mit einem Problem-orientierten Ansatz & ein Verständnis für die Bedürfnisse des Nutzers dennoch die passenden Inhalte erstellen kann. Ein wirklich schöner Vortrag, auch ohne die get:traction-Brille!

SEOkomm Recap 2024: Rebecca Schwarz mit dem Vortrag "SEO ohne Nachfrage? Konzentriere dich auf das Problem, nicht die Lösung"

Für uns keine neuen Learnings, aber dennoch für jeden SEO wichtig:

  • Verstehe die Intention des Nutzers! Welches Problem hat der Nutzer? Was ist die Lösung des Problems und wie kann mein Produkt bzw. meine Geschäftsidee dieses Problem lösen?

  • Wenn mein Produkt das Problem eines Nutzers nicht lösen kann, dann benötige ich dazu auch keinen Inhalt auf der Website! Merke: Nur Content erstellen, der auch auf das Geschäftsmodell einzahlt.

  • Es lohnt sich immer wieder, sich die unterschiedlichen Awareness-Phasen eines Nutzers zu verinnerlichen und zu wissen, welche Content-Art je nach Phase relevant ist.

SEOkomm 2024 im Recap für die Ohren: Interview mit Stefan Keil und Jens Fauldrath

In der neuesten Folge SEOHouse spricht Jens Fauldrath mit Stefan Keil, welcher Einblicke in seine Highlights & Learnings zur SEOkomm 2024 gibt. Unter anderem sprechen die beiden über technisches SEO und Testing, Relaunches und Migrationen und vieles mehr.

SEOkomm Recap 2023

Alle Jahre wieder SEOkomm. Auch 2023 waren wir wieder zu Besuch und konnten ein Teil dieser großartigen Veranstaltung sein.

Ein großes Dankeschön an Uschi & Oliver Hauser, sowie alle Beteiligten in der Orga, Technik & Catering, die wieder mal ein Wahnsinnsevent veranstaltet haben. 

Nachfolgend haben die Kollegen Stefan, Holger und Eric ihre Learnings zusammengefasst.

Martin Splitt – JavaScript: SEO-Krimis aufdecken

SEOkomm Recap 2023: Martin Splitt

JavaScript ist nicht das Problem – zu mindestens nicht immer. Das ist für uns tatsächlich nichts Neues, aber es ist immer wieder eine Freude, wenn Martin Splitt das nochmal in seiner charmanten Art ausführt.

In seinem Vortrag hat er an zwei Beispielen konkret gezeigt, wo man schauen kann, wenn es in Sachen JavaScript & Indexierung klemmt.

Um die beiden Beispiele etwas zusammenzufassen:

  • In der GSC steht, dass die URL keinen Canonical hat, obwohl dieser korrekt angegeben ist? Manchmal lohnt sich ein genauer Blick in den Quellcode. So kann es sein, dass durch die Verwendung von unerwarteten Elementen im <head>, wie z.B. iframes via <noscript>, Google denkt, dass der <head> fertig ist und die restlichen Angaben aus diesem dem<body> zu ordnet. Und da der Canonical im <body> nichts zu suchen hat, kann es sein, dass Google diesen dann ignoriert. Bedeutet: Wenn Daten im <head> ignoriert werden, immer nach unerwarteten Elementen Ausschau halten.

  • Der Googlebot hat keinen Service-Worker. Wenn dieser aber notwendig ist, um GET-Anfragen der Webseite zu beantworten, weil der Server nur POST versteht, dann könnte es ganz schnell dazu führen, dass man nicht mehr so gut indexiert ist 😉. Meint: Passt bei Umstellungen im JS-Framework auf, dass der Googlebot sie auch versteht. Und Prerender.io sorgt zwar dafür, dass der Googlebot die Seite verstehen kann, ist aber dennoch nicht die beste Wahl.

Weiteres Learning:

  • Bei Indexierungsproblemen empfiehlt Martin in der Q&A Speedrun-Runde, das lastmod in den Sitemaps anzupassen und Hubpages manuell einzureichen. Martin kann wirklich in doppelter Jens-Geschwindigkeit sprechen, wenn die Zeit drängt.

Johan von Hülsen – Wie ein Google-Leak Deine Sicht auf SEO verändert

Ranking ist nicht gleich Ranking. Johan von Hülsen hat in seinem Vortrag über ein Google Leak aus 2018 gesprochen und dabei die Bestandteile „Twiddler, Ascorer und Navboost“ genauer unter die Lupe genommen. Für die Details, unbedingt bei Johan direkt melden.

Was uns aber hängengeblieben ist:

Es finden mehrere Ranking- bzw. Re-Rankingprozesse bei der SERP-Erstellung statt. Erstmal das „einfache“ Dokumentenranking (was eher in Richtung TF-IDF geht) und auf diesem Set folgt das Re-Ranking durch Twiddler oder Navboost, sofern es auf das Ergebnisset angewendet werden kann. Warum das so spannend ist? Wenn es mal mit dem Ranking klemmt, ist es sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, wo es klemmen kann. Alles, was nicht einfache Indexierungsprobleme sind, verlangen einem schon eine tiefere Idee des Rankingsprozesses ab und diese Idee konnte Johan deutlich anreichern. Danke dafür! 😊

Lese- bzw. Anschau-Empfehlungen von Johan:

Beide Dokumente sind schon älter, geben aber “insights from inside” zur Funktionsweise von Google.

André Goldmann – Daten-Exporte aus SEO-Tools richtig nutzen: Von der Aufbereitung bis zur Berichterstellung

Da gibt es nicht nur BigQuery… – André Goldmann hat eine Reihe an spannenden Tools und Prozessen mitgebracht, die es bei der Arbeit mit Daten zu beachten gilt. Glücklicherweise können wir bei vielen dieser Themen einen Haken dran machen, da wir tolle Kollegen haben, die sich damit beschäftigen. Einige der Tools waren aber so spannend, dass wir sie uns definitiv nochmal anschauen werden, um ggf. auch mal 1-2 Ideen auszuprobieren, bevor wir unser Data-Team mit wirren Anforderungen nerven 😉

Learning:

Selbst ist der SEO und es braucht nicht immer gleich die AWS-Cloud oder BigQuery, um Daten regelmäßig abzulegen und zu verknüpfen.

Artur Kosch – ChatGPT in SEO & Content Marketing: So integrierst du KI sinnvoll in deine Prozesse und Workflows

Artur geht durch den gesamten Content Erstellungsprozess von der Themenrecherche über Keyword-Analysen, Wettbewerbsvergleich, Content-Struktur, Semantik, Layout, Textproduktion bis zur Generierung von Bildern und Videos und zeigt dabei, wo man wie mit der KI arbeiten und Zeit einsparen kann.
Das ganze gipfelte in einem Showcase, in dem er einen Video-Kurs mit sich selbst als Präsentator produziert hat. Die Inhalte lassen sich praktisch on the fly anpassen und in fast jeder beliebigen Sprache veröffentlichen.

Learning:

“Schreib mir einen Text über” ist kein vernünftiger Prompt. Es sollten immer

  1. die Rolle des Schreibenden

  2. der Kontext des Textes

  3. das Ziel des Contents

  4. die Aufgabe, die der Text zu erledigen hat

  5. Beispiele

  6. das Format

  7. und der Ablauf des Erstellungsprozesses definiert werden.

Um zeitsparend gute Ergebnisse zu bekommen, ist der letzte Punkt besonders wichtig: “Bitte gib mir nicht alle Ergebnisse auf einmal, sondern arbeite Schritt für Schritt und warte auf Feedback, bevor Du weitermachst”.

Niels Dahnke – SEO-Workflows für konsistente, skalierbare Ergebnisse

SEOkomm Recap 2023: Niels Dahnke

Definierte Workflows machen einem nicht nur das Leben leichter, sondern sind auch für das Unternehmen nachhaltig wichtig. Sei es beim Onboarden von SEO-Kunden, oder bei konkreten SEO-Tasks.

Wer macht was wann? Wenn Aufgaben, Zuständigkeiten und Abhängigkeiten definiert sind, werden Fehler wie sie bei EuSpRIG Horror Stories dokumentiert sind viel schwerer zu machen sein.

Kein Learning, aber wieder mal ein super Vortrag von Niels, welcher motiviert, die lang aufgeschobenen Dokumentations-Tickets anzugehen.

Matthias Hotz – Here be Dragons: Minenfeld technisches SEO

SEOkomm Recap 2023: Matthias Hotz

Der Titel des Vortrags war Programm: Nur SEOs, welche sich mal bereits mit dem IT-Drachen angelegt haben konnten hier spannende Insights aus 15 Jahren technischem SEO mitnehmen. Aber auch für alle, die es noch nicht zum Drachentöter geschafft haben, hatte Matthias eine Lösung und zeigte, wie man ein besserer technischer SEO wird. Am nachhaltigsten, indem man Fehler macht und daraus lernt.

Learnings:

  • Ein Problem ist nur dann ein Problem, wenn die SEO-Performance der Seite darunter leidet.

  • Ein Problem bleibt ein Problem, wenn man die Symptome (meist Tool-Fehlermeldungen) angeht, aber nicht die Ursachen.

  • Manchmal muss man einen Schritt zurück gehen und sich fragen, was das eigentliche Ziel im technischen SEO ist.

  • Sprich‘ die Sprache Deiner Ansprechpartner. Und monitore nicht nur Fehler, sondern gib‘ ihnen einen Grund, ihre Erfolge zu feiern.

  • Alles, was JavaScript nach 5 Sekunden nicht lädt, ignoriert der Googlebot.


SEOkomm Recap 2022

Endlich wieder SEOKomm! In diesem Jahr konnten wir wieder in Salzburg mit dabei sein! Hier geht der Dank an Oliver Hauser und das gesamte Orga-Team für die tolle Organisation, die super Auswahl der Referenten und Referentinnen sowie das exzellente Catering. Wir freuen uns schon jetzt auf 2023.

Nachfolgend haben die Kollegen Eric, Holger und Rebecca ihre Take-Aways zusammengefasst.

Patrick Krebs – Webseiten-Performance-Monitoring und -Optimierung bei OBI

Patrick stellte in seinem Vortrag vor, wie OBI seine Website überwacht und spannende Insights aus kostenfreien Tools gewinnt, um die Performance zu verbessern.

Um das zu veranschaulichen, hat sich Patrick für einen kurzen Zeitraum die Websites aller Speakerinnen und Speaker angeschaut. Ergebnis: Wingmen gewinnt den orangenen Obi-Biber für die beste Performance. :wink:

Die Toolempfehlungen:

Wir werden uns die Toolempfehlungen mal genauer anschauen! Danke, Patrick!

Martin Splitt – Auditing JavaScript Websites

Bei Martin ging es mal wieder um JavaScript und wie Google damit im Crawling und Indexing umgeht.

Seine spannendsten Aussagen (diesmal sogar auf Deutsch!):

  • “JEDE URL WIRD GERENDERT”. Das Rendering ist fester Bestandteil der Indexierungs-Pipeline. Die gerenderte URL wird indexiert.

  • Google ist in der Lage Website zu rendern und zu indexieren, egal ob es sich um Client-side Rendering oder Server-side Rendering handelt. Wichtig ist aber: Es muss korrekt implementiert werden!

  • Diagnose von Problemen in der GSC:

    • Martin verdeutlichte nochmal, dass für eine Diagnose einer URL immer der Bericht “gecrawlte Website anzeigen“ angeschaut werden soll:

    • Enthält der Quellcode alles was er soll, sieht Google das und kann die Seite korrekt indexieren.
    • Im Live-Test kann es dagegen immer mal zu Anzeigefehlern kommen, das liegt laut Martin eben genau daran, dass es um eine Live-Abfrage geht. Bei der Anzeige “Other Errors“ liegt das meist an Google, nicht an der Website!

    • Fun-Fact: Martin Splitt: “Nach dem Live-Test IMMER mit dem HTML arbeiten, der Screenshot ist FAKE

    • Wer damit nicht klar kommt: “In der Landwirtschaft gibt es auch schöne Berufe.” :smile:

Stefan Vorwerk – E-Commerce-SEO meistern – So gewinnt man als kleinerer Shop gegen Amazon, Zalando & Douglas

Stefan sprach in seinem Vortrag über Möglichkeiten sich mit kleinen Online-Shops gegen die großen Online-Shops durchzusetzen. Neben dem wirklich guten Vortragsstil, haben wir diese Insights mitgenommen:

  • Take-Away 1: Analyse der Featured Snippets

    • Laut Stefans Analyse findet in der SERP immer wieder amazon.de mit den Inhalten des Marketplace in Featured Snippets statt.

    • Stefans These: Es scheint zu diesen speziellen Suchanfragen sonst kaum relevante Informationen zu geben, weshalb Amazon immerhin ausreichend Mehrwert bietet, um auf Position 0 zu kommen.

    • Für KleinunternehmerInnen heißt das: Schaut euch die Snippets an und versucht diese für die eigene Produktpalette selbst zu besetzen!

  • Take-Away 2: DESI 250

  • Take-Away 3:

    • Stefan trinkt Whiskey nur mit Cola.

Sophie Baumbach – Suchintention verstehen und für SEO nutzen

Sophie hat in ihrem Vortrag sehr anschaulich die Grundlagen der Suchintentionen erläutert und gezeigt, wie diese sich in der SERP widerspiegeln:

Dabei hat sie auch an konkreten Beispielen gezeigt, warum die Suchintention nicht immer eindeutig ist, wenn man sich nur die Daten anschaut, z.B.:

  • Brand-Suchbegriffe sind nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar (z.B. “kind hörgerät” sind nicht unbedingt Hörgeräte für Kinder, sondern von der Marke KIND)

  • Suchintentionen können sich auch ändern (siehe extrem-Beispiel “corona”)

  • Gegenderte Begriffe können unterschiedliche Intentionen haben (z.B. “maler”, in der SERP werden Maler- Lackiererbetriebe angezeigt, & “malerin”, es werden berühmte Malerinnen gezeigt)

Die Fazits (man kann sie gar nicht oft genug wiederholen):

  • Vor der Erstellung von Content immer nochmal einen Blick in die SERP werfen, ob das Keyword auch die richtige Suchintention bedient.

  • Wird die Suchintention zu einem Keyword nicht von der Landingpage getroffen, hat man nur wenig Chance dazu zu ranken!

Bastian Grimm – AI is eating the world (and Google)

Bastian zeigt in seiner Keynote anhand eines Live-Experiments mit den Zuhörer & Zuhörerinnen eindrucksvoll, wie gut Künstliche Intelligenz mittlerweile bei der Erstellung von Texten sind.

Unter jedem Stuhl im Saal befindet sich ein Umschlag mit zwei Texter, einer vom Menschen geschrieben, einer durch die KI erstellt (insgesamt vier verschiedene Testgruppen). Jetzt stimmt das Publikum ab: “Welcher Text ist besser?” (..wichitge Randnotiz: In der Umfrage geht es nicht darum zu schätzen, welcher Text durch die KI erstellt wurde, sondern welcher Text besser gefällt!)

Das Ergebnis: Das Publikum ist sich uneinig und in fast allen Testgruppen geht die Umfragen 50/50 aus, ob der Text des Menschen oder der Maschine besser ist.

Doch dies betrifft nicht nur Texte, sondern auch Bilder und andere Medien. Was das für die Zukunft von SEO bedeutet, konnte auch Bastian nur vage schätzen. Was aber fest steht: Es wird sich in den nächsten Jahres noch einiges ändern!

Take-Away:

  • AI generierter Content funktioniert.

  • AI generierter Content funktioniert besser mit eigenen Trainingsdaten.

  • AI generierter Content funktioniert am besten, wenn ein Redakteur drüber schaut.

Mario Fischer – Der richtige Umgang mit SEO-Daten

Mario hat es (fast) wieder getan: Ein Hochzeitsantrag auf der SEOkomm! Diesmal allerdings an eines unserer Lieblingstools: KNIME. Warum er so in dieses Tool verliebt ist, wurde dem Publikum sehr schnell klar. Noch nie war es einfacher mit Daten zu arbeiten – und das ganz ohne Programmierkenntnisse!

In KNIME können per Drag & Drop einzelne vorgefertigte und individualisierbare Arbeitsschritte (in Form von Knoten) mit einander verbunden werden, um ganze Prozesse und Workflows für die Bearbeitung von Daten zu erstellen. So können Prozesse, wie das Zusammenführen und Aufbereiten von Daten aus unterschiedlichen Quellen, einmalig in KNIME erstellt werden und immer wieder per Klick ausgeführt werden. Das spart im Arbeitsalltag nicht nur massig Zeit, sondern auch die Einstiegshürde ist in KNIME relativ gering.

Take-Away:

  • Nutzt KNIME!

Psssssst: Du willst mehr über KNIME erfahren? Dann findest du hier weitere Informationen:

Weitere Recaps zur SEOkomm 2022:


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2 Kommentare:

Juhu, Ziel erreicht: Auch erfahrene Screaming Frog-Nutzer konnten also etwas aus meinem Vortrag mitnehmen. Das freut mich! 🙂

Vielen Dank für die Erwähnung meines Vortrags und bis ganz bald!
Stephan

Anitasagt:

„Ich hoffe auf die Veröffentlichung des gesamten Vortrags durch Johan.“ –> On it! 🙂

Schönes Recap, man spürt beim Lesen deine Begeisterung, das war wohl (mal wieder) richtig gut in Salzburg! Liebe Grüße nach Berlin 🙂


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