Evaluierung der Selbstbeschreibungsfähigkeit von Webnavigationen anhand von Suchpopularitäten

von Jens Fauldrath & Andreas Rembow
Erschienen in: Informationen in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft, Proceedings der 29. Online-Tagung der DGI, Frankfurt am Main 10-12.10.2007, Herausgegeben von Marlies Ockenfeld, ISSN 1438-9290

1. Einleitung

Wie die Markt-Media-Studie der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung e.V. (AGOF 2006) nachweist, nutzen aktuell 58% der deutschen Bevölkerung über 14 Jahren das Internet. Eine wöchentliche Nutzung konnte sogar bei 50,7 % der Bevölkerung nachgewiesen werden. Das Internet ist somit als breit genutztes Informationsmedium anzusehen. Die Breite der Nutzerschaft lässt allerdings auch ein hohes Maß an Heterogenität der Nutzung vermuten. Diese wird durch die unterschiedlichen Nutzungsszenarien je Nutzer, wie z.B. private oder berufliche Nutzung etc. weiter verstärkt.

Diese heterogenen Nutzungsszenarien stellen Anbieter von Webangeboten vor große Herausforderungen, zumindest wenn die Webangebote eine hohe Nutzung anstreben.Die DIN EN ISO 9241-110, Grundsätze der Dialoggestaltung, definiert die Benutzungsschnittstellen von interaktiven Systemen, wie Webseiten oder Software. Folgende Grundsätze gelten für die Gestaltung und Bewertung der Schnittstelle zwischen Benutzer und System (Dialoggestaltung):

  • Aufgabenangemessenheit
  • Selbstbeschreibungsfähigkeit
  • Steuerbarkeit
  • Erwartungskonformität
  • Fehlertoleranz
  • Individualisierbarkeit
  • Lernförderlichkeit

BRÄUTIGAM (2006) gibt unter Berufung auf die DIN EN ISO 9241-110, Grundsätze der Dialoggestaltung, vor allem Hinweise auf die Ausgestaltung diverser Navigationsarten. Zur Benennung der Navigationspunkte findet sich aber nur dieser recht allgemein gehaltene Hinweis:

Ein Link in Textform sollte eine möglichst genaue Beschreibung des Zielobjektes beinhalten. Aus der aussagekräftigen Bezeichnung sollte eindeutig hervorgehen, welche Informationen am Ziel angeboten werden.

Wie sieht aber die hier geforderte genaue Beschreibung des Zielobjekts aus, vor allem wenn diese Beschreibung von der zuvor beschriebenen heterogenen Nutzergruppe verstanden werden soll? Antwort hierauf könnten Methoden der Suchmaschinenoptimierung geben. Diese Methoden dienen dazu, dass Webseiten zu relevanten Suchanfragen optimal in Websuchmaschinen auffindbar sind. Die Suchmaschinenoptimierung muss sich demzufolge ebenfalls mit dem Problem von relevanten Beschreibungen von Webseiten auseinandersetzen, nutzt hierzu aber nicht das Fachwissen des Websitebetreibers, sondern versucht vielmehr das Vokabular der anvisierten Zielgruppe zu antizipieren. Ziel dieses Beitrags ist es, diese Methoden als weitere Kriterien zur Entwicklung und Prüfung von Websitenavigationen einzuführen und hinsichtlich der Eignung zur Evaluierung der Selbstbeschreibungsfähigkeit von Navigationselementen zu prüfen.

2. Websitenavigation

Zur Selbstbeschreibungsfähigkeit im Sinne der DIN EN ISO 9241-110, Grundsätze der Dialoggestaltung, liefert HOFMANN (2005) folgende Definition:

Ein interaktives System muss so gestaltet werden, dass sein Benutzer jede Rückmel-dung unmittelbar oder auf Anfrage nachvollziehen kann. Unverständliche oder fehlende Rückmeldungen sind Verstöße gegen die Selbstbeschreibungsfähigkeit.

Der Darstellung einer Website im Browser des Nutzers ist somit die erste für den Nutzer sichtbare Rückmeldung des Webservers an den Nutzer. Und diese erste Rückmeldung muss in sich die geforderte Selbstbeschreibung erfüllen. Eine Website ohne oder mit einer nicht verständlichen Navigation gibt in diesem Sinne keine Auskunft über die vorhandenen Inhalte und über die Art der Nutzung.

2.1. Navigation als Ordnungs- und Leitsystem

Die Navigationselemente einer Website sollen Struktur in das Angebot bringen und den Nut-zer zu den gesuchten Inhalten führen. NIELSEN (2001, S.198) schreibt hierzu folgendes:

Die Aufgaben die der Benutzer in Ihrer Site erledigen möchte, sollten deren Struktur bestimmen – auch wenn das dazu führen sollte, dass auf einer einzelnen Seite Informationen aus zwei völlig unterschiedlichen Abteilungen untergebracht sind.

Der Autor stellt hier bereits den Nutzer und seine Bedürfnisse bzw. sein Verständnis in den Vordergrund. Websites sollten also nachfrageorientiert und nicht angebotsorientiert erstellt werden. Eine fachlich korrekte Erschließung der Inhalte durch die Navigation wird hier also zugunsten der Verständlichkeit und Bedienbarkeit selbiger zurückgestellt.

Diese Forderung wird umso verständlicher, wenn man bedenkt, dass Webnutzer sehr viele unterschiedliche Webangebote nutzen und ihre Erfahrungen daher von verschiedenen Angeboten geprägt. Das Bedürfnis und die Fähigkeit, die von den Anbietern fachlich korrekte Erschließung von Inhalten immer wieder erneut zu erlernen, werden von den Autoren eher als gering eingeschätzt.

KRUG (2006, S.59) benennt außerdem eine weitere Funktion der Navigation. Sie soll dem Nutzer etwas zum festhalten bieten und vermittelt so auch Sicherheit. Dieser Aufgabe wird die Navigation nur gerecht, wenn sie vom Nutzer verstanden wird.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass nur eine verständliche Navigation als Ordnungs- und Leitsystem einer Website dienen kann. Das Gebot der Verständlichkeit resultiert aber direkt darin, dass die Benennung der Navigationselemente am Vokabular des Nutzers orientiert sein sollte.

2.2. Navigation zur Darstellung der inhaltlichen Breite & Tiefe

Die Hauptnavigation einer Website zeigt dem Besucher auf den ersten Blick, welche Inhalte und Dienste das Webangebot für ihn bereithält. NIELSEN (2001, S.187-197) spricht hier von der Frage „Wohin kann ich gehen“, die die sichtbaren Navigationsmöglichkeiten beantworten. Kurzum, die Navigation sagt uns, was wir vorfinden können (KRUG 2006, S.60). Somit kommt der Navigation auch eine wichtige Funktion hinsichtlich der Vermarktung der Inhalte zu. Inhalte und Themen, die nicht direkt in der Navigation sichtbar sind, können bestenfalls von den Nutzern als Unterpunkte zu sichtbaren Navigationspunkten antizipiert werden.

Es besteht aber auch das realistische Risiko, dass viele Nutzer einfach davon ausgehen, die Inhalte dieser unsichtbaren Unterpunkte nicht vorfinden zu können. In diesem Fall werden sie sich auf anderen Webseiten nach den gesuchten Inhalten umsehen. Im erweiterten Sinn führt eine anbieterorientierte Navigation zu einer verminderten Nutzung des Webangebots, da sie nachgefragte Inhalte nicht in ausreichender Weise priorisiert. Auch der Aspekt der inhaltlichen Beschreibung des Angebots führt zur Forderung, dass diese am Nutzerinteresse auszurichten ist und eine fachlich korrekte hierarchisch organisierte Navigation als nachran-gig zu betrachten ist. Vielmehr kann durch die Implementierung einer nutzerzentrierten Navi-gation geprüft werden, ob die inhaltlichen und redaktionellen Schwerpunkte des Angebots überhaupt im Nutzerinteresse liegen und gegebenenfalls Ressourcen im Unternehmen marktgerecht zugeteilt werden.

2.3. Navigation beim Quereinstieg in Websites

Durch die Hypertextstruktur des Internets und die – durch Hyperlinks ermöglichten – logischen Verbindungen einzelner Webseiten wird den Internetnutzern auch der Quereinstieg in Websites ermöglicht.
Dieses Nutzungsszenario erhöht die Anforderung an die explizite Selbstbeschreibungsfähigkeit der Navigation. Vor allem die teilweise anzutreffenden Benennungen von Unterpunkten, die nur im Context mit dem zugehörigen Hauptnavigationspunkt einen Sinn ergeben, erschwert Nutzern, die mittels Weiterleitung eine neue Website betreten, das Verständnis des Angebots.

Zusätzlich ergibt sich auch hier wieder die Forderung, dass die Inhalte, die im Fokus des Nutzerinteresses stehen, in der Navigation entsprechend prominent dargestellt werden sollten. Hierdurch kann vermieden werden, dass Nutzer, die durch Hyperlinks zum entsprechenden Webangebot finden, unnötig tief im Angebot landen und das Verständnis über das Gesamtangebot weiter erschwert wird.

Die Nutzung von Suchmaschinen, der heute eine große Bedeutung im Internet zukommt, ermöglicht ebenfalls der Quereinstieg in ein Webangebot. Dieses Phänomen und die Möglichkeiten, die Suchmaschinen beim Gestalten der Benennungen von Navigationselementen bieten,  soll im nächsten Kapitel einmal genauer betrachtet werden.

3. Suchmaschinen

Suchmaschinen stellen heute für alle Internetnutzer eine wichtige Instanz bei der Suche nach Informationen, Produkten oder Webseiten dar und sind aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Sie sind so für viele Menschen zu einem Alltagsinstrument im privaten Bereich ebenso wie im Beruf geworden.

Einen Hinweis darauf, dass sich ein Großteil der Internetnutzer den Möglichkeiten von Suchmaschinen bedient, liefern auch Erhebungen über die persönliche Relevanz und Benutzung von Onlineangeboten. So wurden in einer Studie (AGOF 2006) Internetnutzer befragt, ob sie bestimmte Themen und Angebote nutzen. Nach der Nutzung des Internets zum Versenden und Empfangen privater E-Mails, die von 86,2 Prozent der Befragten als am Häufigsten genutzte Internetanwendung angegeben wurde, kam die Recherche in Suchmaschinen bzw. Web-Katalogen auf den zweiten Platz. 85 Prozent der Befragten gaben an, diese in einer bestimmten Regelmäßigkeit zu nutzen.

Aufgrund der fast verschwundenen Marktpräsenz von Webkatalogen (LEWANDOWSKI 2007) – selbst Yahoo! bietet die eigene Websuche wesentlich prominenter an, als den Webkatalog – kann man davon ausgehen, dass der Großteil der Befragten Suchmaschinen zum Auffinden von Websites den Katalogen vorziehen wird. Ein Grund für diese Entwicklung dürfte bei den Web-Katalogen selbst zu finden sein. Diese unterliegen zunächst einem durch den Anbieter erstellten, präkoordiniertem Klassifikationssystem. Der Benutzer muss diese Klassifikation zunächst erlernen, um gewünschte Inhalte auffinden zu können. Dieser Lernprozess entfällt bei der Nutzung von Suchmaschinen.

Da man davon ausgehen kann, dass die Anzahl der im Internet verfügbaren Dokumente auch weiterhin steigen wird, werden Suchmaschinen auch zukünftig eine wichtige Rolle bei der Benutzung des Internets spielen. Daher wird auch die Erforschung des Nutzerverhaltens bei Suchmaschinen zukünftig von großem Interesse sein, um die Suchmaschinen und auch Inhaltsangebote noch besser auf die Bedürfnisse der Benutzer anpassen zu können.

Zur Untersuchung des Nutzerverhaltens stellt BRODER (2002) eine Taxonomie der Suchanfragen als Methode vor, die auch bei LEWANDOWSKI (2006) aufgegriffen wird. Hierbei werden die Suchanfragen in die drei Klassen navigationsorientiert (navigational), informationsorientiert (informational) und transaktionsorientiert (transactional) unterteilt.

Bei navigationsorientierten Anfragen ist es das Ziel, eine bestimmte Website wieder zu finden bzw. erstmals aufzufinden. Dabei ist diese dem Nutzer bekannt bzw. geht er davon aus, dass es diese gibt. Bei dieser Art der Anfrage geht es meist um Personen des öffentlichen Lebens oder Firmen. Diese Anfragen haben nur ein korrektes Ergebnis, so dass das Informationsbedürfnis befriedigt ist, wenn das entsprechende Angebot gefunden wurde.

Anders ist dies bei informationsorientierten Anfragen. Hier ist das Informationsbedürfnis oftmals nicht durch die Inhalte einer Website befriedigt. Der Nutzer möchte sich zu einem bestimmten Themenkomplex informieren. Es wird vermutet, dass in diesem Fall nur nach statischen Inhalten gesucht wird, so dass keine weitere Interaktion mit einer entsprechenden Website nötig ist.

Im Gegensatz dazu stehen die transaktionsorientierten Anfragen. Ziel ist es hierbei, Webseiten aufzusuchen, auf denen anschließend eine Transaktion durchgeführt werden soll. Dies können z.B. Downloads, Produktkäufe oder Datenbankabfragen sein.

Im Rahmen einer Untersuchung verschiedner, deutscher Suchmaschinen wurde von LEWANDOWSKI (2006) festgestellt, dass bei den deutschsprachigen Suchmaschinen durchschnittlich 45 Prozent der Anfragen informationsorientiert, 40 Prozent navigationsorientiert und 15 Prozent transaktionsorientiert sind. Im Vergleich zu den Erkenntnissen aus dem englischsprachigen Raum von BRODER (2002) wird so deutlich, dass in Deutschland die Zahl der informationsorientierten Anfragen in etwa gleich sind, wohingegen die navigationsorientierten Anfragen einen wesentlich höheren Anteil und die transaktionsorientierten Anfragen einen erheblich geringeren Anteil ausmachen.

Während man bei den navigationsorientierten Suchanfragen davon ausgehen kann, dass man von der Ergebnisseite der Suchmaschine auf die Homepage einer Website gelangt, ist dies gerade bei den informationsorientierten und transaktionsorientierten Suchanfragen – und somit bei mehr als der Hälfte – eher unwahrscheinlich. Hier könnte es sein, dass die Suchmaschine einzelne Webseiten auf der Suchergebnisseite präsentiert, die tief innerhalb der jeweiligen Webangebote liegen können. Der Benutzer muss an dieser Stelle die Struktur der Website anhand der Navigation insoweit verstehen können, dass er weitere interessante und relevante Inhalte direkt innerhalb des Angebots ansteuern kann.

Die Navigation muss also – wie beim Einstieg in eine Website über einen Hyperlink – durch den Benutzer direkt verstanden werden können. Dieses intuitive Verständnis kann sichergestellt werden, indem man sich bei der Gestaltung der Navigationselemente der Sprache der eigenen Benutzer bedient. Können die Benutzer mit den Benennungen der Elemente unmittelbar umgehen, so können sie wahrscheinlich auch antizipieren, welche Inhalte hinter den Begrifflichkeiten stehen.

Die Methode, den Sprachgebrauch der Benutzer auf die Inhalte von Websites anzuwenden, wird auch bei der Suchmaschinen-Optimierung, einem Bereich des Suchmaschinen-Marketings, angewandt. Hierbei wird versucht, eine entsprechende Positionierung zu Beginn der Suchergebnisseite für eine Webseite zu erzielen. Dies geschieht auch über das gezielte Platzieren populärer Suchbegriffe innerhalb der HTML-Elemente der Webseite. Um die besten Begriffe zu identifizieren, bedient man sich im Rahmen der Planungsphase von Aktivitäten im Suchmaschinen-Marketing der sogenannten Keyword-Analyse. Hier werden mittels verschiedener Methoden relevante und populäre Keywords ermittelt. Den exakten Ablauf dieser Planungsphase stellen STUBER (2004) und ERLHOFER (2006) vor.

Diese Keyword-Analyse und die damit verbundene Auswahl der korrekten Begriffe ist eine der wichtigsten Phasen im Suchmaschinen-Marketing und stellt somit eine zentrale Funktion sowohl für den Bereich der Keyword-Werbung als auch für die Suchmaschinen-Optimierung dar.

STUBER (2004) beschreibt, dass für die Qualität des Kontakts mit einem potentiellen Kunden im Suchmaschinen-Marketing der Moment der Kontaktaufnahme selbst entscheidend ist. Dieser Moment wird durch die Eingabe einer Anfrage in das Suchformular eines Suchdienstes eingeleitet. ERLHOFER (2006) räumt in diesem Zusammenhang den Keywords ebenfalls eine wichtige Rolle ein. Demnach ist davon auszugehen, dass Keywords der Schlüssel sind, mit dem die Besucher auf eine entsprechende Website kommen.

Zentraler Punkt ist also die Fragestellung, mit welchen Suchbegriffen eine Webseite gefunden werden soll. Hierzu muss man aus der Sicht der Besucher denken muss, um letztendlich treffende Keywords zu finden.
Da die von den Nutzern eingegebenen Suchanfragen an den Webserver der Suchmaschine übermittelt werden, kann man diese aus den Logfiles der Server extrahieren. Somit können Suchmaschinen-Anbieter auf Basis der extrahierten Daten eine Vorstellung vom bevorzugten Sprachgebrauch der Suchenden bekommen.
Daher scheint es bei der initialen Benennung oder der Evaluierung von Navigationselementen sinnvoll zu sein, gerade die Suchpopularitäten bestehender Benennungen und möglicher Alternativen mit in Betracht zu ziehen, um deren explizite Selbstbeschreibungsfähigkeit überprüfen zu können.

4. Keyword-Popularität als Qualitätskriterium für Navigationsbenennungen

Wie bereits im Kapitel zwei, Websitenavigationen, beschrieben, erfüllt die Navigation eines Webangebots lt. NIELSEN (2001) folgende Aufgaben:

  • Wo bin ich?
  • Wo bin ich gewesen?
  • Wohin kann ich gehen?

Zum dritten Punkt ergänzt KRUG (2006), dass die Navigation dem Nutzer auch Auskunft darüber gibt, was er auf der jeweiligen Website vorfinden wird. Somit stellt die Navigation eine besondere Art einer auf Schlagworten basierenden Inhaltsbeschreibung dar.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, sollten sich die Benennungen der Navigationspunkte am Nutzervokabular orientieren. Zur Ermittlung des Nutzervokabulars und der optimalen Strukturierung werden von Usability-Agenturen Verfahren wie die Verständlichkeitsprüfung, die Kartensortierung, die Priorisierung oder auch die freie Assoziation herangezogen (FREES/BOSENICK 2004).

Üblicherweise beschränken sich solche Usability-Studien aber auf die Befragung von 20 bis 30 Probanden. Zusätzlich zum Wording werden hier aber auch Fragen zur Struktur der Web-site geklärt. Für mittelgroße bis große Websites können diese Ergebnisse bestenfalls erste Anhaltspunkte geben. Die Anzahl der Befragten ist weit von einer repräsentativen Stichprobe entfernt. Eine statistische Signifikanz kann so nicht hergestellt werden. Es besteht hier ein dringender Bedarf an ergänzenden quantitativen Methoden.

Im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) dient die Keywordanalyse dazu, dass Vokabular der Nutzer mithilfe von Keyword-Datenbanken zu erheben (ERLHOFER 2006). BATTELLE (2005) schreibt hierzu, dass die wahre Macht von Suchmaschinen nicht in ihren Indizes besteht, sondern vielmehr darin, dass sie über Datenbanken von Absichten verfügen, die Millionen von Suchanfragen gespeichert haben. Der Inhalt dieser Datenbanken kann die geforderte quantitative Datenbasis zur Bewertung der Usability bilden.

4.1. Allgemeiner Popularitätsindex

Die Beobachtung von Suchenden auf Websites und Suchmaschinen stellt eine Methode nichtreaktiven Vollerhebung von Nutzerbedürfnissen und Intentionen dar (SCHMIDT-MÄNZ 2007). Im Rahmen der Evaluierung von Websitenavigationen können uns die Anfragefrequenzen von Keywords an Websuchmaschinen Aufschluss über das allgemein präferierte Wording geben.

Der nachfolgend vorgestellte allgemeine Popularitätsindex dient hierbei als Instrument um die Vermarktungsfähigkeit und Verständlichkeit von Navigationen verschiedener Generel-Interest-Portale zu vergleichen. Unter Vermarktungsgüte versteht man hierbei die Frage, ob alle vom Nutzer stark nachgefragten Inhalte auch in der Navigation vorkommen. Unter Ver-ständlichkeit versteht man in diesem Kontext das bereits beschriebene Problem der korrekten Benennung der Navigationspunkte.

Der Popularitätsindex der jeweils zu vergleichenden Portale wird wie folgt ermittelt:

Zu jedem Navigationspunkt der Hauptnavigationen werden die jeweiligen Suchhäufigkeiten an Websuchdienste ermittelt. In diesem konkretem Fall wurden die Suchhäufigkeiten an die T-Online Websuche im März 2007 herangezogen.

Für jedes Portal wird die Summe der Anfragehäufigkeiten aller Navigationspunkte ermittelt. Die Summe steht hier für die Vermarktungsfähigkeit. Je höher die Summe ist, desto mehr der vorhandenen Inhalte werden dem Nutzer angeboten.

Die Summe der jeweiligen Portalnavigationen wird anschließend durch die Anzahl der Navi-gationspunkte der jeweiligen Portale dividiert. Der so ermittelte Wert steht für die durchschnittliche Verständlichkeit der Navigationspunkte. Je höher der Wert desto besser sind im Durchschnitt die einzelnen Navigationspunkte zu verstehen (vgl. Abbildung 1).

untersuchten Portalnavigationen zu vergleichen
Um die Ergebnisse der untersuchten Portalnavigationen zu vergleichen, werden diese in einem Diagramm zusammengefasst  Portalnavigationen (vgl. Abbildung 2).
Popularitätsindex

Der Popularitätsindex eignet sich sehr gut um ein Benchmarking von Websitenavigationen verschiedener Anbieter durchzuführen oder um unterschiedliche Navigationsvarianten vergleichbar zu machen. Vor allem das erste Anwendungsszenario dient dazu festzustellen, ob ein akuter Handlungsbedarf besteht oder die aktuelle Navigation als wettbewerbsfähig anzusehen ist.

Aufgrund des Abstraktionsniveaus können aber keine direkten Handlungsoptionen abgeleitet werden. Dennoch lässt sich sehr gut feststellen, welcher Anbieter seine Navigation zur Promotion der eigenen Inhalte nutzt (hier MSN & Lycos), was zu langen Navigationen führt, und welche Anbieter auf eine Verständlichkeit der Navigationen priorisieren (hier web.de und Yahoo!).

In diesem Vergleich stellt die Navigation von Yahoo! den besten Kompromiss zwischen der Vermarktungsfähigkeit und Verständlichkeit dar. Im Bezug auf die Vermarktungsfähigkeit der Navigation muss sich Yahoo! nur msn und Lycos geschlagen geben. Bezüglich der Verständlichkeit führt Yahoo! allerdings den Vergleich an. Somit wird klar, dass durch viele Navigationspunkte zwar eine insgesamt höhere Vermarktungsfähigkeit erreicht werden kann, diese allerdings zu Lasten der Verständlichkeit geht.

Die Navigationen von AOL & T-Online sind – bei einer mit Yahoo! vergleichbaren Menge an Navigationspunkten – weniger verständlich als die Navigationen der Wettbewerber bei gleichzeitig schlechterer Vermarktungsgüte. Hier zeigt sich ein akuter Handlungsbedarf.

Um das schlechte Abschneiden der Navigationen zu ergründen, müssen die einzelnen Navigationspunkte gesondert betrachtet werden. Am beispielhaften Vergleich von T-Online und Yahoo! zeigt sich, dass die Navigationspunkte „Leben“ und „Unterhaltung“ keine Nachfrage von Nutzerseite gegenüberstehen und so der Versuch Inhalte zugunsten einer überschaubaren Navigation zu rubrizieren, zu nicht deskriptiven Navigationspunkten führen kann.

In der Rubrik „Leben“ finden sich beispielsweise die sehr populären Themen „Horoskope“ und „Diät“, In der Rubrik „Unterhaltung“ die ebenfalls populären Themen „Kino & TV“ sowie „Musik“. Zwar verfügt auch Yahoo! über einen nicht deskriptiven Navigationspunkt „Entertainment“, die populären Themen „Musik“ und „TV“ werden aber nochmals gesondert als Navigationspunkte aufgeführt.

Teilweise werden aber durchaus populäre Themen suboptimal benannt. So wird beispielweise „Lotterie“ 23-mal nachgefragt während für „Lotto“ im Vergleichszeitraum mehr als 24.000 Suchanfragen registriert wurden. Aufgrund der generellen Länge der hier untersuchten Navigationen, und der Tatsache, dass Webseiten oft nur überfolgen werden (vgl. KRUG 2006, NIELSEN 2001, ERLHOFER 2006), können falsch benannte Navigationspunkte beim scannen der Navigation schlicht übersehen werden. Nicht vorhandene Themen, wie hier Horoskope, Diät etc., können überhaupt nicht wahrgenommen werden. Einige Benutzer werden hier wohl den Schluss ziehen, dass diese Inhalte nicht angeboten werden.

4.2. Thematischer Popularitätsindex

Das bisherige Beispiel war zur Einführung gut geeignet, sind doch für General-Interest-Portale a priori alle Themen relevant. Allerdings dürfte die Anzahl an General-Interest-Portalen in Deutschland überschaubar sein. Hier muss die vorgestellte Methodik angepasst werden.

Thematisch fokussierte Webangebote sollten hier zum Ziel haben eine innerhalb des jeweiligen Themenbereichs möglichst populäre Navigation für die Nutzer bereitzuhalten. Der allgemeine Popularitätsindex kann hier nicht angewendet werden.  Das Konzept muss daher angepasst werden. Anstatt die Popularität aller Navigationselemente zu ermitteln, werden beim thematischen Popularitätsindex nur themenrelevante Benennungen berücksichtigt.

Nicht berücksichtigt werden folgende Navigationspunkte:

  1. Alle nicht thematischen Navigationspunkte wie „Über uns“, „Homepage“, „Partner“ etc.
  2. Alle Navigationspunkte die die Inhalte nur formal beschreiben.

Hier vor allem Punkte wie „News“, „Testberichte“ etc. Diese Navigationspunkte beschreiben die Inhalte nur formal, nicht aber inhaltlich. So wird beispielsweise im Beobachtungszeitraum über 250-mal nach Testberichten gesucht. Das Thema der gesuchten Testberichte lässt sich anhand dieser Anfragen aber nicht antizipieren.

Die Übernahme solcher Suchanfragen nach bestimmten Inhaltsarten führt, vor allem bei thematisch eng fokussierten Webangeboten, zu einer Übergewichtung von Navigationspunkten die nur die Inhaltsart beschreiben.

Zur Ermittlung des durchschnittlichen Popularitätsindex pro Navigationspunkt werden dennoch alle Navigationspunkte gezählt, auch wenn zur Summenbildung nur die Suchfrequenzen der themenrelevanten Suchanfragen herangezogen werden. Navigationspunkte die nicht themenrelevant sind erschweren es vor allem Erstnutzern das Thema einer Seite ad hoc erfassen zu können.

So benennt beispielsweise das DSL-Portal DSLWEB den Navigationspunkt zur Tarifübersicht „DSL Tarife“ anstatt nur „Tarife“. Durch die explizite Beschreibung, welche Tarife hier zu finden sind, wird dem Nutzer klar kommuniziert, dass er hier nur DSL-Tarife finden wird und gleichzeitig die thematische Fokussierung des Webangebots unterstrichen.

5. Anwendung des Popularitätsindex

Die Qualität des Popularitätsindex hängt maßgeblich von der Qualität der zugrundeliegenden Keyword-Datenbanken ab. Die hier gezeigten Beispiele basieren auf der Auswertung der Suchanfragen an die Websuche von T-Online im März 2007. Da diese Daten aktuell nicht öffentlich für eine Keyword-Recherche zur Verfügung stehen, müssen anderen Datenquellen herangezogen werden. Leider existieren für den deutschsprachigen Raum kaum geeignete Quellen. Die bekannteste und verbreiteste Keyword-Datenbank ist das kostenlose Overture Suggestion Tool. Es ermöglicht die Recherche in einer Datenbank, die Suchanfragen an die bezahlten Ergebnisse von Yahoo! Search Marketing erfasst. Problematisch sind hierbei folgende Tatsachen:

  1. Die bezahlten Suchergebnisse von Yahoo! Search Marketing werden in vielen unterschiedlichen allgemeinen aber auch vertikalen Suchen (hierbei wird nicht das ganze Web durchsucht, sondern nur ein themenspezifischer Index) eingebunden. So nutzt beispielsweise die auf Spiele spezialisierte Suchmaschine Wazap die bezahlten Suchergebnisse von Yahoo! Search Marketing. Durch diese Einbindungen können bestimmte Themen stärker in der Suchanfragendatenbank vertreten sein und die Ergebnisse verfälschen.
  2. Yahoo! nutzt zum Reichweitensteigerung der eigenen Websuche Werbemittel, die klickbare Suchanfragen enthalten. Diese Werbemittel sind sowohl im Webangebot von Yahoo! sichtbar als auch bei populären Werbepartnern. Diese selbstinduzierte Nachfrage kann sich ebenfalls in der angebotenen Keyword-Datenbank niederschlagen und somit die Suchfrequenz populärer Suchanfragen weiter steigern. Leider äußert sich der Betreiber der Datenbank nicht zu diesem Problem.
  3. Die Anwendung fasst Suchanfragen zu Wortstämmen zusammen, wobei zugrunde liegenden Abbildungsregeln nicht bekannt sind. Sicher ist nur, dass Singular und Pluralformen zusammengefasst werden.
  4. Es werden nur die Daten des letzten Monats angeboten. Suchanfragen, die einem saisonalen Effekt unterliegen, werden hier unter Umständen nicht repräsentativ nachgewiesen.

Sicherlich können anhand der ausgewiesenen Suchfrequenzen Tendenzen ermittelt werden. Eine direkte Übertragung der angegebenen Werte zur Ermittlung des Popularitätsindex ist aber abzulehnen.
Eine weitere bekannte Anwendung stellt die Keyword-Datenbank dar. Diese kostenpflichtige Datenbank hat aber auch diverse Nachteile:

  1. Die Daten für die Keyword-Datenbank stammen laut Anbieter von der Tricus Systemhaus GmbH, einem Anbieter von Suchmaschinen-Technologie. Diese Daten würden von Suchdiensten wie z.B. MetaGer benutzt, wodurch sich eine sich eine breite Datengrundlage ergeben würde. ERLHOFER (2006) stellt hingegen fest, dass die Tricus-Daten von einer wenig bekannten Quelle stammen und bemerkt gleichzeitig, dass die Repräsentativität von derartigen Datenquellen als ernstzunehmendes Problem bei kleineren Anbietern anzusehen ist.
  2. Die Daten wurden lt. Aussagen des Anbieters in den letzten 4 Jahren gesammelt. Insgesamt beinhaltet die Datenbank ca. 380 Millionen Suchanfragen. Nach Meinung der Autoren ist der Erhebungszeitraum so lange, dass vor allem Begriffe die Trends unterliegen nicht korrekt repräsentiert werden. So werden die ausgewiesenen Suchfrequenzen zu VDSL oder Centrino wesentlich zu niedrig sein.
  3. Bei der Abfrage werden zwar zusätzlich zum eigentlichen Keyword auch Wortkombinationen und die entsprechende Suchfrequenz angezeigt. Ebenfalls kann der Benutzer optional das Keyword als Wortbestandteil suchen. Allerdings werden die Wortformen in ihrer Schreibweise nicht korrekt dargestellt. So wird  dem Benutzer suggeriert, dass ein Keyword mit einem aufgelösten Umlaut (bspw. buecher) am häufigsten gesucht wird, das Keyword in seiner eigentlich üblichen Schreibweise (Bücher) jedoch gar nicht. Weiterhin konnte eine generelle Inkonsistenz der Datenbasis festgestellt werden.

Insgesamt sind die Daten der Keyword-Datenbank gegenüber den Daten vom Overture Suggestion Tool als höherwertiger zu betrachten. Trotz der Mängel bei der Schreibweise der Keywords werden hier zumindest keine Wortformen zusammengefasst. Dennoch sind auch die hier angegebenen Werte nicht von einer Qualität, dass die Berechnung des Popularitäts-index ohne Vorbehalt möglich wäre.

Wird bei Websites eine Suche über die eigenen Inhalte angeboten, können die eigenen Suchlogs herangezogen werden. Dies hat zum Vorteil, dass der Sprachgebrauch der aktuellen Nutzer berücksichtigt wird. Viele Nutzer gelten auch als suchdominiert (KRUG 2006), so dass auch die aktuell vorhandenen Navigationsbenennungen in den Suchlogs auftauchen. So wurden im Betrachtungszeitraum bei T-Online über 7.500 Suchanfragen nach Reisen gestellt, obwohl ein gleichnamiger Navigationspunkt in der Hauptnavigation vorhanden ist. Die inhaltlich identische Suchanfrage nach Reise taucht hingegen nur ca. 1.000-mal in der Datenbank auf.

Eine entsprechende Nutzung vorausgesetzt, kann die eigene Suche als adäquates Mittel zur Erstellung einer nutzerspezifischen Keyword-Datenbank dienen. Allgemeine Suchanfragen lassen sich notfalls mithilfe der beiden zuvor vorgestellten Anwendungen zumindest in ihrer Tendenz ermitteln. Wie hier ein optimales Mischverhältnis bestimmt und die Datenbestände der unterschiedlichen Datenbanken normalisiert werden können, kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden. Da T-Online hier auf die eigenen Datenquellen zurückgreift, wurden diesbezüglich keine Untersuchungen angestellt. Die Autoren hoffen aber, hierzu einige Anregungen gegeben zu haben.

6. Fazit

Die Usability einer Website trägt maßgeblich zu deren Erfolg bei. Derzeit übliche Usability-Tests sind hier aber oft nicht aussagekräftig. So wurden in der Untersuchung zur Informationsarchitektur des Webauftritts vom ZDF 20 Nutzer befragt (FREES/BOSENICK 2004). Oft werden solche Laborbefragungen durch Onlinebefragungen ergänzt, um die Anzahl der Befragten zu vertretbaren Kosten zu erhöhen.

Insgesamt kommen aber dennoch keine signifikanten Nutzerzahlen zustande, außerdem weichen die Ergebnisse von Nutzerbefragungen vom tatsächlichen Nutzerverhalten ab. Auch trägt die jeweilige Fragestellung ihrerseits bereits zu den Ergebnissen bei. Von einer Allgemeingültigkeit der Ergebnisse ist also nicht auszugehen.

Logfileanalysen hingegen liefern Erkenntnisse über das Verhalten der Websitenutzer (HÖCHSTÖTTER 2007). Als nicht reaktive Erhebung sind sie a priori unbeeinflusst vom Beobachter. Selbiges trifft auch auf die hier erhobenen Suchanfragen zu. Somit können diese Daten herangezogen werden, um das Wording der Nutzer auf einem statistisch wesentlich aussagekräftigeren Niveau zu erheben und gleichzeitig tatsächlich stark nachgefragte Themen zu identifizieren. Die Analyse von Suchanfragen kann sowohl zur Verbesserung der Informationsarchitektur als auch zur Verbesserung der Selbstbeschreibungsfähigkeit von Webangeboten herangezogen werden. Der dargestellte Popularitätsindex erlaubt es, die Selbstbeschreibungsfähigkeit und die Vermarktungsgüte verschiedener Navigationsalternativen direkt zu vergleichen.

Die hier vorgestellten Analysen können also die bis dato verfügbaren Methoden zur Beurteilung der Websiteusability um ein nicht reaktives Instrument zur Erhebung der Nutzerbedürfnisse ergänzen und erweitern. Einschränkend wirkt hier allerdings die aktuell schlechte Datenqualität der angebotenen Keyword-Datenbanken. Ein Ausweg kann die Erstellung einer eigenen Keyword-Datenbank  bieten. T-Online hat eine solche Datenbank bereits mit SQAT (Search Query Analysing Tool, Anwendung zur Beobachtung und Analyse von Keywords) realisiert und setzt diese bereits im Bereich der Suchmaschinen-Optimierung und des Suchmaschinenmarketings innerhalb des Konzerns ein.

Grundsätzlich sehen die Autoren die hier vorgeschlagenen Analysemethoden als erste Anregungen mit diesem bisher wenig beachtetem Feld umzugehen. Wir hoffen auf weitere Forschungen hierzu und sind an Kooperationen daher immer interessiert.

Literatur

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Krug, S. (2006): Don’t Make Me Think! – A Common Sense Approach to Web Usability. Berkeley: New Riders

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Nielsen, J. (2001): Designing Web Usability. Frankfurt: Markt und Technik Verlag

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Stuber, L. (2004): Suchmaschinen-Marketing – Direct Marketing im Internet. Zürich : Orell Füssli Verlag

Evaluierung der Selbstbeschreibungsfähigkeit von Webnavigationen anhand von Suchpopularitäten
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Jens Fauldrath

Geschäftsführender Gesellschafter bei get traction GmbH
Jens Fauldrath ist geschäftsführender Gesellschafter der get traction GmbH und Diplom Informationswirt. Außerdem ist er Dozent für Suchmaschinenoptimierung an der Hochschule Darmstadt und Vorsitzender der Fokusgruppe Search des BVDW. Für Fragen, Rückmeldungen oder Interviews steht Ihnen Jens Fauldrath gerne persönlich zur Verfügung: jens.fauldrath@gettraction.de

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