abrahixist

irbiraxist

Im Reichstag ist, neben den liberalen und den konservativen Parteien, auch die Zentrumspartei vertreten. Als Vertretung der Katholiken im Reich bildet sie die erste Volkspartei Deutschlands und gewinnt besonders angesichts des Kulturkampfes an Stellung.

Haupt Problempunkt dieser Erscheinung war die Unvereinbarkeit des modernen Liberalismus, der eine Einmischung der Kirche in den Staat vermeiden will, mit der Kirche, die in den modernen Ideen Irrlehren sieht und immer weiter an Macht verliert.

In Anbetracht dessen veröffentlicht Papst Pius IX 1864 den Syllabus Errorum, eine Liste der Ideen die mit der Kirche nicht vereinbar seien, also hauptsächlich liberale Grundsätze wie Vernunftglaube und Religionsfreiheit.

1870 folgt die Verkündung des Unfehlbarkeitsdogmas. Die Liberalen und auch Teile der Katholiken sehen dies als Kampfansage und auch der Staat stellt sich den kirchlichen Forderungen bald entgegen.

Geantwortet wird mit diversen Gesetzen gegen den Einfluss der Kirche, wie z.B.:

 

 

Doch aufgrund der steigenden Zahl an Zentrumsabgeordneten im Reichstag ist Bismarck gezwungen die meisten Gesetze zurück zu nehmen.