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Wilhelm II. verlängert den Rückversicherungsvertrag mit Russland nicht. Die Folge ist eine Annäherung Russlands an Frankreich 1894 im französisch-russischen Zweibund.

Damit ist Bismarcks Strategie, Frankreich isoliert zu halten, gescheitert.

 

Deutschland hätte sich jetzt besser an England annähern sollen, zwecks Gegengewichts zu russisch-französischen Bündnisses, machte es aber nicht, sondern gerät in Konflikt mit England durch die verstärkte Flottenpolitik und wirtschaftliche Expansion.

 

England möchte in der Faschodakrise Deutschland als Bündnispartner, Deutschland blockt jedoch ab, da man denkt England wäre auf Deutschland angewiesen.

 

Der Englisch-Russische Interessenausgleich 1907 besiegelt Deutschlands Isolation, da England und Russland eine Einigung ihrer Kolonialpolitik anstreben und somit ein Bündnis eingehen.

 

 

Imperialismus

 

Begriffsbestimmung:

 

Imperialismus bezeichnet im weiteren Sinne eine Expansionspolitik, die auf Vergrößerung und Machterweiterung zielt.

Der Begriff bezeichnet die Zeit zwischen 1880 und 1914, in der die europäischen Großmächte, Japan und die USA, in einem Wettlauft um den Erwerb von Kolonien kämpfen.

Er unterscheidet sich vom Kolonialismus insofern, dass dieser den Kolonieerwerb im Entdeckungszeitalter (15.Jh.) Spaniens, Portugals, Englands, Frankreichs und der Niederlande bezeichnet. Hierbei ging es um wirtschaftliche Ausbeutung und Mission.

 

Gründe:

 

 

Die Hauptschauplätze des Imperialismus waren vor allem Afrika und Ostasien, speziell China.