hatemlaxi

Briefreihe vom 4.05. – 27.05.

Dieser Teil ist der Einstieg in den Gesamtroman. Es beginnt damit, dass Werther andeutet weg zu wollen, darin bindet er vor allem die Natur ein, denn die Stadt ist ihm unangenehm.

Zunächst schreibt er von seinem Lieblingsplatz an einem Brunnen nahe der Stadt Wahlheim, wo er eine großen Teil seiner Zeit verbringt und den Mädchen oft beim Wasser holen zu schaut und hilfsbereit handelt. Auch an dieser Stelle schenkt er der Natur große Bewunderung und Respekt. Außerdem erfährt man, dass er nicht gerne liest, dies ist ihm lästig und er widmet sich lieber Homer.

Er hat in der Stadt schon „geringe“ Leute und Kinder kennengelernt, die ihn lieben, jedoch findet er bis dahin noch keine Gesellschaft zum eigenen Stand. Im Verlaufe dessen lernt er einen verwitweten Amtmann mit neun Kindern kennen.

Im Verlauf dieses Teils erfährt der Leser auch, dass die Briefe des Werthers an Wilhelm gerichtet sind. In den weiteren zwei Briefen dreht sich die Handlung vor allem um sein Hobby als Zeichner.

Interpretation:

Da dies der Einstieg zum gesamten Buch ist, hat dieser Teil die Funktion einer Einleitung, es besteht kein konkreter Zusammenhang zum eigentlichen Geschehen, es dient eher zum Verständnis des Charakters von Werther. Die vielen Naturbeschreibungen, die im ersten Teil vorherrschen sind für den Werther vor allem ein Symbol der Freiheit.